Die Geschichte der Mode lebendig erleben

Wir erforschen, dokumentieren und vermitteln die faszinierende Entwicklung von Kleidung und Kostüm durch alle Epochen der Menschheitsgeschichte.

Unsere Leistungen entdecken

Unsere Philosophie

Mode ist mehr als Stoff und Schnitt. Sie erzählt die Geschichte von Gesellschaften, Machtverhältnissen und kulturellem Wandel.

Wissenschaftliche Präzision trifft lebendige Vermittlung

Jedes Kleidungsstück trägt eine Geschichte in sich. Die Art, wie ein Kragen geschnitten wurde, welche Farbstoffe verwendet wurden oder wie ein Mieder geschnürt wurde – all diese Details verraten uns etwas über die Menschen, die diese Kleidung trugen. Wir verbinden akademische Forschung mit anschaulicher Darstellung, damit diese Geschichten nicht in verstaubten Archiven verschwinden.

Von der Antike bis zur Gegenwart

Unsere Expertise erstreckt sich über sämtliche Epochen: von den drapierten Gewändern der griechischen und römischen Antike über die aufwendigen Hofkleider des Barock bis hin zu den revolutionären Schnitten der Moderne. Jede Zeit hatte ihre eigenen Regeln, Materialien und Techniken – und wir kennen sie alle.

Antike Mittelalter Neuzeit Heute

Unsere Kernkompetenzen

Drei Säulen bilden das Fundament unserer Arbeit

Forschung & Dokumentation

Systematische Erfassung und wissenschaftliche Analyse historischer Textilien und Kostüme. Wir arbeiten mit Museen, Sammlungen und Archiven zusammen, um verborgene Schätze zu dokumentieren.

Beratung & Expertise

Authentizitätsprüfung, Datierung und Einordnung von Kostümen. Wir unterstützen Film- und Theaterproduktionen, Museen sowie private Sammler mit fundiertem Fachwissen.

Bildung & Vermittlung

Workshops, Vorträge und Führungen für alle Altersgruppen. Wir machen Geschichte greifbar und zeigen, wie Mode immer auch ein Spiegel ihrer Zeit war.

25+
Jahre Erfahrung in der Kostümforschung
3'000
Dokumentierte historische Kostüme
150+
Beratungsprojekte für Film & Theater
40
Kooperationen mit Schweizer Museen

Epochen, die wir abdecken

Unsere Spezialisierung umfasst die gesamte dokumentierte Modegeschichte

Griechische Antike Römisches Reich Byzantinische Epoche Frühmittelalter Hochmittelalter Spätmittelalter Renaissance Barock Rokoko Empire Biedermeier Viktorianische Ära Belle Époque Art Déco Nachkriegsmode Schweizer Trachten

„Mode ist vergänglich, Stil bleibt. Aber die Geschichte der Mode zeigt uns, wer wir waren – und wer wir sein wollten."

– Unser Leitmotiv seit der Gründung

Unser Arbeitsprozess

Systematisch und transparent – so gehen wir bei jedem Projekt vor

1

Erstgespräch und Bedarfsanalyse

Wir hören zu und verstehen, was Sie erreichen möchten. Ob es um eine Filmproduktion, eine Ausstellung oder ein Forschungsprojekt geht – jedes Vorhaben hat eigene Anforderungen.

2

Recherche und Quellenarbeit

Wir durchforsten Archive, Bildquellen und Sekundärliteratur. Historische Inventare, Gemälde und erhaltene Originale bilden die Grundlage unserer Analyse.

3

Analyse und Interpretation

Die gesammelten Informationen werden ausgewertet und in einen kulturhistorischen Kontext gesetzt. Wir identifizieren Materialien, Techniken und stilistische Merkmale.

4

Dokumentation und Präsentation

Die Ergebnisse werden in der von Ihnen gewünschten Form aufbereitet – als wissenschaftlicher Bericht, als Beratungsunterlagen oder als anschauliche Präsentation.

Stimmen unserer Partner

Die Zusammenarbeit bei unserem Historienfilm war ausserordentlich wertvoll. Die detaillierten Recherchen zu den Kostümen der Reformationszeit haben massgeblich zur Authentizität des Films beigetragen.

Martin Hofer

Regisseur, SRF Dokumentation

Für unsere Sonderausstellung zur Berner Patriziertracht des 18. Jahrhunderts erhielten wir eine Expertise, die weit über das Erwartete hinausging. Die Quellenarbeit war beeindruckend gründlich.

Dr. Claudia Wenger

Kuratorin, Historisches Museum Bern

Als Sammlerin von Trachten aus dem Appenzell war ich unsicher über die Datierung einiger Stücke. Die Einschätzung war fundiert, verständlich erklärt und hat mir neue Einblicke in meine Sammlung gegeben.

Elisabeth Brügger

Private Sammlerin, Herisau

Wissenswertes aus der Modegeschichte

Warum trugen Männer Perücken?

Im 17. Jahrhundert verbreitete sich Syphilis in Europa, die oft zu Haarausfall führte. Ludwig XIV. begann bereits mit 17 Jahren, Perücken zu tragen – zunächst aus medizinischen Gründen, später als Statussymbol. Der gesamte europäische Adel folgte diesem Trend.

Das Gift in der Farbe

Das beliebte „Scheele's Grün" des 19. Jahrhunderts enthielt Arsen. Zahlreiche Fälle von Vergiftungen gingen auf diese modische Farbe zurück – in Kleidern, Tapeten und sogar künstlichen Blumen.

Die Erfindung der Knopfleiste

Knöpfe waren jahrhundertelang reine Dekoration. Erst im 13. Jahrhundert begann man, sie funktional einzusetzen – eine Innovation, die enganliegende Kleidung überhaupt erst möglich machte.

Häufig gestellte Fragen

Selbstverständlich. Wir bieten Einzelgutachten für private Besitzer an. Dies umfasst eine stilistische Einordnung, eine ungefähre Datierung sowie Hinweise zur Provenienz, sofern diese ermittelbar ist. Bei Bedarf erstellen wir auch eine schriftliche Expertise.

Ja, wir haben spezielle Programme für verschiedene Altersstufen entwickelt. Von interaktiven Workshops mit Ankleidepuppen für Primarschulen bis hin zu quellenbasierten Analysen für Gymnasien – wir passen die Inhalte dem Bildungsniveau an.

Nein, die Anfertigung von Repliken gehört nicht zu unserem Tätigkeitsfeld. Wir konzentrieren uns auf Forschung, Beratung und Bildung. Gerne vermitteln wir jedoch Kontakte zu qualifizierten Kostümschneidern, die historisch korrekte Reproduktionen anfertigen.

Wir arbeiten schweizweit und sind regelmässig in allen Landesteilen unterwegs. Für Beratungen vor Ort besuchen wir Sie gerne. Unser Büro befindet sich in Zürich, aber die meisten Projekte führen uns ohnehin zu den Objekten – seien es Museumsbestände, Filmsets oder private Sammlungen.

Haben Sie ein Projekt im Blick?

Ob Sie eine historische Sammlung erschliessen möchten, eine Ausstellung planen oder fundierte Beratung für eine Filmproduktion benötigen – wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören.

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